Einmal rauskommen aus den permanenten Konflikten und Kontroversen, die sich immer so schnell zuspitzen und emotional aufladen: Ich oder du, Recht oder Unrecht, Wahrheit oder Lüge, Angriff oder Verteidigung, Macht oder Ohnmacht, Sieg oder Niederlage. Immer nur Entweder-oder. Da hilft es, eine Unterbrechung zu machen. Auszusteigen. Sich für einen Moment zu entziehen. Distanz zu schaffen. …weiterlesen
Googelt man nach „Rassismus“, wird diese Definition als erstes zur Antwort gegeben: „1. (meist ideologischen Charakter tragende, zur Rechtfertigung von Rassendiskriminierung, Kolonialismus o. Ä. entwickelte) Lehre, Theorie, nach der Menschen bzw. Bevölkerungsgruppen mit bestimmten biologischen Merkmalen hinsichtlich ihrer kulturellen Leistungsfähigkeit anderen von Natur aus über- bzw. unterlegen sein sollen.“ Sucht man weiter nach dem Grund hierzu, so stößt …weiterlesen
Suche dir vier imaginäre Punkte auf der Wiese rund um die Skulptur aus. Stelle dich auf den ersten Punkt. Verweile einen Moment. Spüre den Kontakt deiner Füße zum Boden. Merkst du wie er dich trägt? So kann Respekt wirken. Erinnere dich: Wo wurde dir schon einmal Respekt erwiesen? Und? Wie fühlt sich das an? Nun …weiterlesen
Die Unberührbaren Nennen wir ihn Ashok. Ashok ist 25 Jahre alt und in einer Großstadt in Südindien aufgewachsen. Seine Familie sind Christen und Mitglied der Tamil Evangelical Lutheran Church. Früh bekam Ashok die Idee, Theologie zu studieren. Er selbst gehört zur Gruppe der Dalits. Sie werden Unberührbare, Kastenlose genannt. Dalits nennen sie sich selbst und …weiterlesen
Wider die Stereotype, für Respekt „Benimm dich nicht wie ein Indio!“, schimpft die Mutter mit ihrem Jungen, der wild durch die Wohnung tobt. „Wilde“, das ist nur eins der Vorurteile, die viele Menschen in Lateinamerika verinnerlicht haben, wenn sie an „Indios“ denken. Dazu gesellt sich das Gerede vom „faulen Indio“, der in seiner Hängematte liegt, …weiterlesen
Peacebuilding mit Berufung Im Matthäus-Evangelium (28,16-20) wird der sogenannte „große Missionsauftrag“ beschrieben: Sendet alle, die getauft sind, damit sie andere Menschen lehren und taufen. Dies ist auch ein Aufruf, andere Menschen einzuladen, selbst Friedensstifter*in zu sein. Wir sind berufen als Agent*innen des Friedens: für alle Menschen der Welt, weil Jesus alle Menschen liebt. Doch wir …weiterlesen
In einer religiös pluralen indischen Gesellschaft, in der Gewalt und Vandalismus für Chaos sorgen, gibt es herausragende Persönlichkeiten, die Frieden stiften. Dr. John Chelladurai: Mein Vorbild als Friedensstifter Einer von ihnen ist John Chelladurai, ein bedeutender Sozialwissenschaftler und eine Größe auf dem Gebiet der Konflikttransformation und Friedensbildung. Er ist Dekan der Postgraduiertenstudien an der Gandhi …weiterlesen
Veränderung – ein Wort wie jedes andere auch. Doch schaut man darauf, was es bedeutet, sieht man, wie jene stetig und unaufhaltsam voran geht. Ob gewollt oder ungewollt, gestaltet sie Ansichten, Kulturen und viele weitere Teile des Lebens um. Wenn das Corona-Virus mutiert, dann geht das schnell. Es hat beachtliche Auswirkungen, die ganz plötzlich erscheinen. Ebenso …weiterlesen
Tea for Three Als Gott sich wie üblich zum Tee am Vormittag traf, gab sie sich nicht wie gewohnt die Hand. Sie verneigte sich vor den anderen – und löste große Überraschung aus. A: „Was soll denn das? Du musst dich vor mir doch nicht klein machen.“ B: „Ich fühle mich geehrt. Ruhig mehr davon.“ …weiterlesen
Ich bin ein Freiwilliger, wie alle genannt werden, die in der britischen Armee dienen. Das war 1983 und die „Troubles“ — es ist immer wieder faszinierend, wie britische Politiker ein anderes Wort für Krieg verwenden — waren bis zum Friedensabkommen von 1994 ein wichtiger Teil im Leben eines Soldaten. Irland und Großbritanniens Wurzeln gehen viel …weiterlesen